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Philharmonie Berlin

Das einzigartige Gebäude wurde von Hans Scharoun nach akustischen Kriterien konzipiert. Der Bau erfolgte zwischen 1960 und 1963. Es wurde asymmetrisch und zeltartig mit einem pentagonalen Konzertsaal gebaut. Der Orchesterraum befindet sich fast im Mittelpunkt des Konzertsaales. Die ringsum unregelmäßig ansteigenden Logenterrassen für die Zuschauer bieten von allen Seiten gleich gute Sicht. Die Dachsilhouette wurde von Scharoun als Himmelszelt verstanden, so konnte das Problem Raumakustik spurlos beseitigt werden.

Mit einer besonderen Wandkonstruktion und gebauschten Stoffflächen an der Decke wurde es hervorragend gelöst. Die Einweihung fand im 1963 statt. Im 1979 erhielt es seine goldschimmernde Kunststoffverkleidung. Es wird oft wegen der eigenartigen Bauform und in Anspielung auf den langjährigen Dirigenten der Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan "Zirkus Karajani" genannt. Zwischen 1984 und 1987 entstand neben dem Gebäude der Kammermusiksaal, auch kleine Philharmonie genannt, mit knapp 1100 Plätzen. Die Konzerte gehören bis heute zu den Höhepunkten im Berliner Kulturleben. Sir Simon Rattle ist seit 2002 der Chefdirigent.