Reisetipps

Berlin - London - München - Paris

Nikolaiviertel

Das Nikolaiviertel ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Berlin-Mitte. Vor dem zweiten Weltkrieg war das Viertel durch Gaststätten, Weinstuben, Bierstuben, Läden, Höfe, Handwerksbetriebe, Kunstgewerbe- und Andenkenläden geprägt. Zahlreiche Künstler wie Lessing, Kleist, Ibsen, Hauptmann und Casanova lebten hier. 1944 wurde es durch Bombenangriffe völlig zerstört und erst im Jahre 1987 zur 750-Jahr-Feier vom Architekten Günter Stahn neu errichtet.

In der Fußgängerzone befinden sich originalgetreu und nach historischen Vorbildern rekonstruierte Altbauten, sowie modernen Gebäuden zu einem Ensemble zusammengefügt. Die "historische" Gestaltung der Rekonstruktion hat aber nur teilweise geklappt, die sichtbare Spalten zwischen den Betonplatten in der Fassade verraten oft die Wahrheit. Sie sehen oft anders als ihre originale aus und stehen noch am falschen Platz. Das Nikolaiviertel wird vom Volksmund spöttisch "sozialistisches Disneyland" genannt und tatsächlich sind es weniger die Berliner, die die Geschäfte und Restaurants im Viertel besuchen, sondern die Touristen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Nikolaikirche, Ephraimpalais und das Knoblauchhaus.