Reisetipps

Berlin - London - München - Paris

Museen in Berlin

Altes Museum

Das Alte Museum auf der Museumsinsel ist eine der bedeutendsten Bauwerke Berlins. Es wurde im klassizistischen Stil zwischen 1825 und 1830 von Karl Friedrich Schinkel gebaut. König Friedrich Wilhelm III. hat die Kunstschätze für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In der Vorhalle sind 18 ionischen Säulen in Anlehnung der griechischen Antike zu sehen. Schinkel hat Humboldts Idee, das Museum für die Bildung zu nutzen, verwirklicht. Seit 1904 ist hier die Antikensammlung zu sehen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum schwer beschädigt und erst zwischen 1960-1966 wieder aufgebaut. Im Erdgeschoß sind seit 1998 erneut die antiken Meisterwerke der griechischen, römischen und etruskischen Meisterwerke zu finden. Im Obergeschoß finden verschiedene Ausstellungen statt.

Bode-Museum

Das Bode-Museum wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. nach Plänen von Oberbaurat Ernst von Ihne zwischen 1897 und 1904 im neobarocken Stil gebaut. Das ursprünglich Kaiser-Friedrich-Museum wurde 1956 in Bode-Museum umbenannt. Das Museum enthält eine Basilika, die nach dem Vorbild von San Salvatore al Monte in Florenz gestaltet wurde. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Bode-Museum große Schäden und wurde erst in den 50er Jahren wieder eröffnet. Seit 1999 ist das Museum geschlossen, Wiedereröffnung ist für das Jahr 2006 geplant. Gezeigt werden die drei berühmte Sammlungen sowie die Skulpturensamlung, Münzkabinett und das Museum für Byzantische Kunst.

Neues Museum

Das Neue Museum wurde nach Plänen von August Friedrich Stüler 1859 gebaut. Hier wurden berühmte Kunstwerke des Berliner Spätklassizismus, sowie die Kaulbach-Fresken ausgestellt. Das Museum erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden. Die Restaurierungsarbeiten begannen im Jahr 1986 und dauern heute noch. Die Neueröffnung ist für das Jahr 2009 geplant. Es soll hier das Ägyptische Museum und ein Teil des Museums für Vor- und Frühgeschichte beherbergt werden.