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Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie war ein wichtiger Kontrollpunkt in den Jahren des Kalten Krieges. Nur Diplomaten, Ausländer und Militärs der Siegermächte dürften die Grenze zwischen Ost und West überschreiten.

Die erste Ausstellung fand diesbezüglich am 19. Oktober 1962 in der berühmten Bernauer Straße in einer Wohnung statt. In ihrer ganzen Länge war die Straße geteilt, die Häuser waren im Osten geräumt und die Fenster zugemauert. Aufgrund zahlreichen Besucher wurde dann nach neuen Räumen gesucht und am 14. Juni 1963 das "Haus am Checkpoint Charlie" eröffnet. Es war die sogenannte "Insel der Freiheit" im letzten Gebäude direkt vor der Grenze. Von dort konnte man alle Bewegungen am Grenzübergang beobachten. Hier waren alle Flüchtlinge willkommen, wurden Fluchtpläne ausgedacht. Heißluftballons, Fluchtautos, Sessellifte und ein Mini-U-Boot haben geholfen Kontakte zu knüpfen.

In der Nähe des Kontrollpunktes entstand das erste Museum des internationalen gewaltfreien Kampfes, das sogenannte "Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie". Es dokumentiert die Entstehungsgeschichte der Mauer und das Leben der geteilten Stadt von 1961 bis 1989.