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Die "Berliner Mauer"
Die Berliner Mauer war das Symbol des geteilten Deutschlands. Bis August 1961 war die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin geöffnet. Täglich überquerten eine halbe Million Menschen die Sektorengrenze. Zur gleichen Zeit trafen sich die Führer der ehemaligen kommunistischen Parteien des Ostblocks in Moskau und beschlossen, die Grenze zwischen Ost- und West-Deutschland zu schließen. Am 12. August im Jahre 1961 unterschrieb Walter Ulbricht, der damalige Staatsoberhaupt der DDR, die Befehle, die Grenze zu schließen. Die Mauer wird gebaut: die Eisenbahn, Straßen und S-Bahn-Linien wurden unterbrochen, U-Bahnhöfe geschlossen und blieben sogar Friedhöfe nicht verschont. Von da an bis 1989 dürften die DDR Bürger nicht mehr in den Westen reisen.Am 9. November 1989 wurde auf einer Pressekonferenz von Günther Schabowski die Aufhebung der Reisebeschränkungen für DDR-Bürger bekanntgegeben. In dieser Nacht strömten die Ost-Berliner zur Mauer und gelangten in den Westteil der Stadt. Hunderttausende feierten aus Ost- und West-Berlin. Somit wurden die Mauer und die dazugehörigen Grenzabfertigungen überflüssig. Bereits ein Jahr nach dem Mauerfall war nahezu die komplette Berliner Mauer abgerissen. Die verbliebenen Stücke dienen heute als Gedenkstätten, sowie z. B. die "East Side Gallery". Sie ist ein Teil der Berliner Mauer in unmittelbarer Nähe des Ostbahnhofs und der Bernauer Straße. Entlang des damaligen Verlaufs der Berliner Mauer wurde auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen ein Pflastersteinstreifen eingefügt. Zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke wurde die größte Open-Air-Galerie der Welt am 28.9.1990 eröffnet.
118 Künstler aus 21 Ländern haben einen 1.316 Meter langen Abschnitt der Berliner Mauer, der 1991 unter Denkmalschutz gestellt wurde, mit verschiedenen Motiven bemalt. Die bekanntesten Motive sind "Bruderkuß" von Dimitri Vrubel, "Vaterland" von Günther Schäfer sowie "Berlin - New York" von Gerhard Lahr. Die in den letzten Jahren stark angegriffenen Bilder wurden im Jahr 2000 restauriert. Die Kunstwerke befinden sich leider trotz Restaurierungen nur noch in einen bescheidenen Zustand.